Fenstermontage leicht gemacht

Bauherren nutzen meist nur die Gelegenheit, dem Hausbau sowie den Mitarbeitern über die Schulter zu schauen. Doch es gibt auch daheim Ausnahmen, sodass am Eigentum jeder seine Fenster auch selber leicht montieren kann. Das klingt für die meisten jetzt eher nach einer Mammutaufgabe, aber dem ist nicht so. Selbstverständlich sollte eine gewisse Kenntnis über technisches Werken dabei sein oder auch ein Verständnis für Montagen, aber wer nur ein wenig sich hier einließt, wird schon das Garagenfenster leicht selber montieren können oder auch im Keller beginnen können. Später lässt sich die Fenstermontage leicht steigern, um auch größere Aufgaben preiswert zu meistern. Denn zwischen Do-it-yourself Fenstermontagen sowie vom Profi liegen Hunderte Euro und das wollen sich viele einfach ersparen.

Vorkehrungen für die Fenstermontage sind zu treffen

Die Vorarbeit oder Vorbereitung ist das A und O bei der Fenstermontage, um auf einen Fensterbau Heidelberg Fachmann verzichten zu können. In diesem Fall würde das für den Laien bedeuten, dass dieser zunächst alle Werkzeuge zusammensucht. Auf der anderen Seite muss natürlich im Vorfeld die Abmessung genau erfolgen, um das passende Fenster zu finden und die Maße entsprechend einsetzen zu können. Dann müssen die Fragen, passen die Laibungsöffnungen zu allen Fenstern oder sind die Laibungsöffnungen glatt beantwortet werden. Denn darauf kommt es schon in der Vorbereitung an, um ein gutes sowie sauberes Endergebnis erzielen zu können. Im Schnitt dauert der Einbau oder die Montage eines Fensters zwischen 120 bis 128 Minuten, sodass eine zweite Person immer zu empfehlen ist.

Das Fenster vor der Montage vorbereiten

Als nächstes ist es wichtig, dass bei der Fenstermontage die Schutzfolie entfernt wird, weil sie im Nachhinein kaum zu entfernen ist. Auch kann nun der Fenstergriff befestigt werden, um die Grundlagen bereits gestellt zu wissen. Drei unterschiedliche Abdichtungsarten müssen für innen, außen, und sowie die mittlere Abdichtung im Vorfeld ebenfalls prüft, werden. Sie müssen unterschiedlicher Arten sein, weil innen natürlich eine ganz andere Dichtung vorliegt, als außen. Hier ist Qualität das A und O, um letzten Endes eine gute Dichtung aufweisen zu können. Diese entscheidet später, ob es in der Wohnung kalt aufgrund von schlechter Dichtung ist oder durch das Fenster möglicherweise Luftzüge zu spüren sind, obwohl es geschlossen ist.

Der Rahmen muss bei der Montage ebenfalls berücksichtigt werden

Ohne Rahmen hält auch kein Fenster. Deswegen muss der Rahmen eingesetzt werden und die gewünschte Fensterdichtung muss bereits im Rahmen angebracht werden. Danach kann der Rahmen in die Fensteröffnung eingearbeitet werden. Eine Wasserwaage ist hier als Hilfe unerlässlich, um die Position sorgfältig zu begradigen. Nachdem die Vorbereitungen nun fertig sind, kann das Fenster in den Rahmen eingeschraubt werden. Hierzu ist ein Akku-Schrauber vom Vorteil, um das Fenster fest zu verschrauben. Die Zwischenräume werden nun nochmals abgedichtet und dann ist der selbstgemachte Fenstereinbau fertig.

Es mag auf den ersten Blick schwierig sein, das Fenster selber einzubauen. Doch wer genauer schaut und sich in Ruhe einließt, der wird das sogar mit zwei linken Händen preissparender als beim Profi hinkriegen. Im Grunde ist die richtige Abmessung, Vorbereitung und Dichtung sowie der Rahmen notwendig, weil der Rest sich mit wenigen Handgriffen fast wie von alleine meistert.

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Fliesen – wie findet man eine gute Qualität?

Gut verlegt schmücken qualitativ hochwertige Fliesen viele Jahre Ihre Wände und Böden. Es lohnt sich daher, vor Kauf einige Kriterien zu beachten. Zuerst ist vordergründig, ob es sich um Boden- oder Wandfliesen handelt. Natürlich sind die Ansprüche an Bodenfliesen viel höhere, da sie je nach Einsatzbereich unterschiedlichen Gewichtseinwirkungen standzuhalten haben. Nach dieser Feststellung bleibt die Frage: Was spricht nun für eine gute Fliesenqualität?

1) Materialüberlegungen

„Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Steingutfliesen und Steinzeugfliesen.“ so Holger von fliesen-fried.de

a) Steingutfliesen

Steingut besteht aus Ton, Quarz, Feldspat und Kaolin (= Porzellanerde). Das Kaolin, das ziemlich teuer ist, gibt der Fliese ihre helle Farbe. Preisgünstigere Varianten ohne Kaolin (= Irdengut) behalten die natürliche, rotbraune Farbe. Steingutfliesen sind sehr porig, weshalb sie viel Wasser aufnehmen und keinen Frostschutz bieten. Sie eignen sich daher nicht im Außenbereich. Steingutfliesen werden glasiert, um beständiger zu werden. So sind sie auch in Bad, Toilette und Küche einsetzbar und pflegeleicht. Die raue Rückseite, die nicht glasiert wird, bewirkt, dass die Fliese besonders gut an der Wand haftet.

b) Steinzeugfliesen

Steinzeugfliesen enthalten viel mehr Feldspat als ihre Steingutkollegen. Andererseits ist der Kaolinanteil ein viel geringerer. Sie gelten als viel hochwertiger als Steingutfliesen, da sie deutlich weniger Wasser aufnehmen. Ein Glasieren der Fliesen kann unterbleiben. Steinzeugfliesen können daher problemlos auch im Freien zum Einsatz kommen.

Die qualitativ hochwertigste Fliesenart besteht aus Feinsteinzeug. Ihre Herstellung ist ziemlich aufwändig, da die Rohstoffe sehr fein gemahlen und unter Hochdruck gepresst werden. Die Qualität, die dadurch erzielt wird, ist phänomenal. Können Sie sich vorstellen, dass die Oberflächenhärte einer Feinsteinzeugfliese mit jener von Diamanten vergleichbar ist? Diese Qualität hat aber natürlich ihren Preis.

Bedenken Sie daher den Einsatzort Ihrer Fliesen und mit welchen Belastungen sie konfrontiert werden. In Innenräumen, insbesondere im Wandbereich, sind Sie mit Steingutfliesen gut beraten. Wenn aber beispielsweise Terrassenböden verlegt werden, empfehlen sich Steinzeugfliesen nach Ihrem optischen Geschmack. Feinsteinzeugfliesen werden vor allem in Schwimmbädern, Einkaufszentren oder im Industriebereich verwendet.

2) Abriebfestigkeit

Bodenfliesen benötigen eine hohe Widerstandsfähigkeit, da sie ständige Bewegungen und Gewichtsbelastungen auszuhalten haben. Je nach dem Grad der Beanspruchung gibt es fünf Abriebklassen. Von sehr geringer Belastbarkeit wie z.B. in Schlafzimmern (Klasse 1) reicht die Kategorisierung bis zu sehr hohen Beanspruchungen wie z.B. im gewerblichen Einsatz (Klasse 5).

3) Fliesenstärke

Das Standardmaß für Bodenfliesen liegt bei 8 mm Stärke. Höherwertige Modelle, die überdurchschnittlichen Belastungen standzuhalten haben, weisen Stärken von 10 bis zu 12 mm auf. Es kann sogar Fliesenmodelle mit einer Stärke von 20 mm geben. Je stärker die Fliese ist, desto teurer ist sie natürlich auch.

4) Trittsicherheit und Rutschfestigkeit

Trittsicherheit und Rutschfestigkeit werden ebenfalls in normierten Klassen gemessen.

a) Trittsicherheit

Ist die Fläche, wo Fliesen zu legen sind, geneigt, sollte auf ausreichende Trittsicherheit geachtet werden. Wiederum gibt es fünf Klassen von R9 bis R13. Bei einer ebenen, trockenen Fläche ist die geringste Klasse R9 ausreichend, je nach Neigungswinkel die restlichen Klassen von R10 bis R13.

b) Rutschfestigkeit

In Feucht- und Nassbereichen ist auch die richtig gewählte Rutschfestigkeit ein wichtiges Kriterium. „Es gibt drei Klassen, wobei A die geringste Rutschfestigkeit und C die höchste Rutschfestigkeit gewährleistet.“

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